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Brandungsangeln, 05. November bei Golsmaas
Teilnehmer: 57 Angler aus 10 Vereinen (Fl, Sl, Wallsbek, Sankelmark, Klein Bennebek, Fleckeby, Husby, Kappel, Jübek, Schwedeneck)
Endlich hatten wir mal wieder optimale Bedingungen zum Brandungsangeln: Auflandiger Wind in Stärke 4 bei leichter Schleierbewölkung. So waren die Erwartungen recht optimistisch.
Hansi Ahrens hat den Strand bereits am Freitagabend ausgesteckt und beschildert, so dass sich kein „Fremdangler“ breit gemacht hat. Nach dem Treffen im Gemeinschaftsraum des Feriendorfes Golsmaas bei Kaffee und Kuchen wurden die Angelplätze bezogen und ab 16:30 Uhr die Angeln ausgeworfen. Nach wenigen Minuten waren auch schon die ersten Fische an Land. Leider aber viele Untermaßige. Außerdem war noch Kraut im Wasser, das sich in den Schnüren zu großem Bündeln sammelte. So hat dann der Eine oder Andere das Angeln vorzeitig aufgegeben.
Insgesamt blieben von 57 Anglern 29 ohne Fang. Günter Schottenhammel vom ASV Schleswig hatte den größten Plattfisch mit 51 cm Länge, Marlon Stahmer vom ASV Petri Heil Flensburg den längsten Dorsch mit 69 cm. Als Gesamtsieger mit 6 Plattfischen stand am Ende Sönke Braren aus Flensburg fest. Auch in der Mannschaftswertung hatte Flensburg mit zwei Sektorensiegern die Nase vorn.
Beim Fischeschätzen wurden Tipps zwischen 44 und 598 abgegeben. Nach der Auswertung stellte sich heraus, dass es 51 maßige Fische waren. Mit einem Tipp von 48 Stück lag Uwe Bartikowski am nächsten dran und konnte eine Angelrolle mit nach Hause nehmen.
Ein Dank geht noch an Frau Anke Jöns mit Tochter und Mann vom Feriendorf Golsmaas, die uns sehr gut bewirtet und umsorgt haben.
Joachim S.-Czech
KSFV 3er Angeln
Die Eider führte Niedrigwasser und das, obwohl es in den letzten Tagen und Wochen sehr viel geregnet hatte. Regen stand an diesem Tag nicht dem Programm. Vielmehr war Sonne bei angenehmen Temperaturen und leichter Wind angesagt. Die Fische ließen sich nur in kleinen Stückzahlen fangen. So hatten am Ende des Angeltages die 18 Angler nur etwas mehr als 30 Kg Fisch.
Den kapitalsten Raubfisch, einen Barsch von 85 Gramm, hatte Hansi Petersen aus Husby. Den kapitalsten Friedrich erbeutete Andreas Rottschäfer aus Erfde. Es war ein Brassen von 2.120 Gramm. Mit diesem Fisch siegte dann auch die Mannschaft aus Erfde. Unter allen Anglern wurde noch eine Angelrolle verlost. Glücklicher Gewinner war Peter Hormuss, ebenfalls aus Erfde.
Kreissportfischerverband Schleswig-Flensburg tagte in Erfde / 3 759 Mitglieder in 24 Vereinen (Quelle: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, 30. März 2011 | 06:24 Uhr | Von lat)
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Die Geehrten: Wolfgang Klinker und August Friedrich Plath vom ASV Schleswig, mit dem 2. Vorsitzenden Gerd Gaßmann (rechts). Foto: lat
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Der Kreissportfischerverband (KSFV) Schleswig-Flensburg kümmert sich in besonderer Weise um die Fischereiausbildung. Im vergangenen Jahr absolvierten 489 Petrijünger insgesamt 19 Lehrgänge. Stolz stellte der stellvertretende Vorsitzende Gerd Gaßmann fest, der vom Verband ausgearbeitete Leitfaden ermögliches es den Prüflingen, sich optimal auf die Prüfung vorzubereiten. "Wir haben eine Durchfallquote von weniger als ein Prozent", sagte Gaßmann.
Der Kreissportfischerverband, der auf Wunsch der Erfder Mitglieder in deren Gemeinde tagte, erstreckt sich über die zwei nördlichsten Landkreise und die Stadt Flensburg. Insgesamt zählt der Verband 3 759 Mitglieder in 24 Vereinen. Davon sind es 624 Jugendliche und 170 Mitglieder weiblich. Der KSFV-Vorstand hat vielfältige Aufgaben. So vertritt immer ein Vertreter die Interessen der Angler bei der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EUWRRL) in den Bearbeitungsgebieten Treene und Flensburger Förde. Auch zu Themen wie "Natura 2000" oder zu den Hegeplänen werden die Mitglieder bei Treffen informiert.
Weitere Schwerpunkte waren die Organisation von Brandungs-, Gemeinschafts-, Senioren- und Jugendleiterangeln. "Uns geht es auch darum, in freier Natur die Geselligkeit und das Gemeinschaftsgefühl zu pflegen", sagte Ger Gaßmann.
In seinem Grußwort berichtete der 1. Vorsitzende des ASV Erfde, Gerhard Schulz, dass der vor 45 Jahren gegründete Verein über 200 Mitglieder hat. Besonders froh sei man, dass es davon 43 Jugendliche sind. Obwohl es durch die Naturschutzbestimmungen Einschränkungen für die Erfder Anglergebe, verfüge man über hervorragende Gewässer an Sorge und Eider. In diese Kerbe schlug auch Erfdes Bürgermeister Jürgen Swazinna: "Wir leben in einem naturnahen Anglerparadies in Stapelholm, das von vielen Touristen jährlich genutzt wird." Er versprach, das Vereinswesen auch zukünftig im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten zu unterstützen. So habe man als Gemeinde das ehemalige Feuerwehrgerätehaus in Bargen dem ASV Erfde zur Verfügung gestellt.
Zur neuen Schatzmeisterin wählte die Verbandsversammlung Monika Zimmermann aus Erfde. Ausgezeichnet mit der "Silbernen Verbandsehrennadel für besondere Verdienste auf Verbandsebene" wurden Wolfgang Klinker und August Friedrich Plath vom ASV Schleswig.
23. Oktober 2010: Brandungsangeln, Teilnehmer: 54 Angler aus 10 Vereinen (Flensburg, Schleswig, Idstedt, Sankelmark, Bredstedt, Fleckeby, Husby, Kappel, Jübek, Schwedeneck)
Das Wetter war beim Treffen in Binge´s Gasthof noch trocken. Die Vorhersage für den Abend ließ aber nichts Gutes erwarten. So wurde die Angelzeit nach Vorne verlegt, um möglichst wenig Regen abzubekommen. Bei der hektischen Abfahrt zum Wasser wurde leider ein Angeln an der Gaststätte vergessen. Die eingeteilten Ordner brachten ihn dann noch rechtzeig zum Angelplatz.
Der ablandige Wind brachte nach der halben Angelzeit die Wolken und es wurde nass. Diese Bedingungen waren für den Fischfang nicht optimal, so dass nach vier Stunden Angelzeit nur 64 Fische gemessen werden konnten. Die neuen Wanderpreise für die größten Fische bekamen Sven Hornburg (SAV Bredstedt) für einen Butt von 35 cm sowie Hansi Ahrens (ASV Kappeln) für einen Dorsch mit 52 cm Länge.
Die meisten Fische (8 Stück) und damit den Gesamtsieg konnte sich Sönke Braren (ASV Petri Heil Flensburg) sichern. Bei der Mannschaftswertung hatte Schwedeneck mit der Besetzung Thomas Wulf, U. Wintjen und Jürgen Dorow mit der Platzziffer 13 die Nase vorn.
Der eigentliche Sieger aber war H. Werner Wintjen (Schwedeneck). Er hatte beim Fischeschätzen das beste Gefühl. Mit einem Tipp von 61 Stück lag er am dichtesten an wirklichen Ergebnis und erhielt dafür eine Angelrolle.
Achim Czech
16. Oktober 2010: Jugendgruppenleiterangeln an der Eider und in Tetenhusen Zahlreiche Fotos von Gerd Gassman dazu in der Fotogalerie!
8. August 2010: Vorstandsangeln am Niehuuser See, Teilnehmer: 20 Angler aus 10 Vereinen (Kappeln, Husby, Bredstedt, Jübek, Tetenhusen, Fleckeby, Sankelmark, Kulkensee, Schleswig, Flensburg)
Nachdem der Wetterbericht schlimmes befürchten ließ, waren wir angenehm überrascht, dass wir einen schönen Angeltag ohne Regen hatten. Die Angler wurden schnell auf Land-, Steg- und Bootsplätze verteilt und haben 3,5 Stunden den Fischen nachgestellt.
Kaum hatte das Angeln begonnen, wurden von Werner Negele die ersten Bratkartoffeln in zwei Pfannen für das Mittagessen vorbereitet.
Insgesamt wurden über 53 Kilo Fisch gefangen. Neben 3 Barschen und einer Rotfeder nur Rotaugen. Die größte hatte 515 Gramm und brachte Bernd Voigt aus Kulkensee den neuen Wanderpokal für den kapitalsten Friedfisch ein.
Ein Barsch von 225 Gramm sicherte den Raubfischwanderpokal für Gerd Gasmann aus Tetenhusen.
Den größten Gesamtfang hatte Fiete Hansen aus Sankelmark mit 5.950 Gramm.
Die erfolgreichen Fänger wurden mit Pokalen und einigen Mettwürsten belohnt.
Achim Czech
25. Juli 2010: 3-er-Angeln am Langsee, Teilnehmer: 28 Angler
Es versprach ein sehr schöner normaler Sommertag mit Wolken, Wind, Sonne und (wenig) Regen zu werden - und die Erwartungen ans Wetter haben sich erfüllt.
Die 28 Angler wurden zum Teil mit einem Wasser-Taxi zu den Angelplätzen gebracht, da die Wege hier an See einfach zu lang sind. Nachdem mittags alle Angler wieder zurück, die Fische gewogen waren und der Grill für das leibliche Wohl sorgte, war man allgemein mit diesem Angeltag zufrieden.
Alle Angler hatten Fische gefangen und das zum Teil bis über 10 Kilo. Insgesamt ein Ergebnis von 141.060 Gramm. Den größten Gesamtfang hatte Heinz Ruhnke mit 13.390 Gramm. Das brachte ihm einen Pokal und ein Essen für 4 Personen ein. Das Essen bestand aus den Zutaten zur Herstellung von 10 Hot Dogs.
Den größten Raubfisch fing Winni Pult aus Husby. Es war ein Barsch zu 200 g. Der kapitalste Friedfisch war ein Rotauge mit 525 Gramm und 53 %-Punkten, gefangen von Frank Menster aus Flensburg. Mit diesem Fisch wurde der ASV Petri Heil Flensburg Mannschaftssieger.
Carlo Betz hat mit seinem Team wieder einmal für den reibungslosen Ablauf und die Bewirtung der Angler gesorgt.
Danke! Achim Czech
Projekttage am Bollingstedter Mühlenteich
15 Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Schule in Silberstedt hatten sich im Rahmen der Projekttage vom 05. bis 08. Juni 2010 für die Angelfischerei entschieden und sich sowohl mit der Theorie als auch mit praktischer Betätigung beschäftigt. Zuvor wurde unser Vorsitzende Bernd Stracke von der Projektleiterin, der Realschullehrerin Frau Lilian Hauß um Unterstützung gebeten. Wegen der besonderen Öffentlichkeitswirkung und unter dem Gesichtspunkt der Nachwuchswerbung für unsere Vereine wurde dieser Bitte nach Rücksprache mit Rolf Jung vom ASV Jübek sofort nachgekommen. Schautafeln aus den Beständen der Geschäftsstelle dienten zur theoretischen Aufbereitung des Themas und der Mühlenteich in Bollingstedt wurde für zwei praktische Übungsvormittage zur Verfügung gestellt.
Die "Aufsicht" führten die Projektleiterin und Frau Anke Ullrich als Elternteil sowie Schüler, die bereits über den Fischereischein verfügen und zum Teil auch Mitglied in dem ASV Jübek sind. Das Fischen am Mühlenteich lief sehr diszipliniert ab, es wurden diverse kleinere Rotaugen und Barsche gefangen. Rolf Jung und der Vorsitzende besuchten die Veranstaltung und trafen auf hoch motivierte Schüler, von denen sich sicherlich einige nach der Fischereischeinprüfung einem unserer Vereine anschließen werden.
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Projekttage am Bollingstedter Mühlenteich
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Der von den Schülern konzipierte Stand zur Präsentation der Arbeiten im Rahmen eines Schulfestes war ständig umlagert. Die Maßnahme ist sehr gut aufgenommen worden; der Schulleiter bedankte sich ausdrücklich bei unserem Vorsitzenden und brachte zum Ausdruck, dass auch in den Folgejahren eine Zusammenarbeit zwischen der Schule und dem Kreissportfischerverband gewünscht sei.
Bernd Stracke
Vorsitzender des KSFV
Rückbau der Staustufe in der Treene
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Der Rückbau der Staustufe in der Treene beim Pastorat in Treia ist in vollem Gange! Damit die riesigen Betonklötze, die die Grundlage der Staustufe bilden, entfernt und durch eine lang gezogene Sohlgleite ersetzt werden können, muss die Treene vorübergehend in ein neu geschaffenes Flussbett geleitet werden. Siehe die beigefügten Fotos. In den inzwischen fast leer gelaufenen Flussbett sind jedoch noch einige mit Wasser gefüllte Vertiefungen geblieben, in denen sich eine große Anzahl von Fischen befunden haben. Diese wären sicherlich viele dem Tode geweiht, wenn nicht durch Marc Feddersen, seinem Vater Karl-Heinz und Holger Neis mit einer selbstgebauten Netzkonstruktion einige hundert Fische in einer selbstlosen Aktion in den Flusslauf umgesetzt worden wären. Gerettet werden konnten auf diese Weise auch diverse geschützte Arten wie Neunaugen, Steinbeißer, Ukeleis und Elritzen.
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In einer nicht minder dankenswerten Aktion hatte Tage zuvor der Umweltbeauftragte des ASV Jübek Armin Marx aus Esperstoft etwa 80 Muscheln aus dem abgesperrten und leer gelaufenen Flussbett abgesammelt und in einen zuvor festgelegten Flussabschnitt der Treene wieder ausgesetzt. Zum überwiegenden Teil handelte es sich bei den Muscheln um die äußerst seltene Flussmuschel (Unio crassus), die zu den geschützten Arten zählt und nur noch an ganz wenigen Stellen in Nordeuropa anzutreffen ist.
Sowohl den Herren Marc und Karl-Heinz Feddersen sowie Holger Neis als auch Armin Marx gilt unser Dank für ihren selbstlosen Einsatz an dem Gewässer zum Schutz bedrohter Arten! Erwähnt werden sollte noch, dass Marc Feddersen Mitglied ist im ASV Jübek und sein Vater Karl-Heinz viele Jahre dem ASV Schleswig angehört hat.
Bernd Stracke
Vorsitzender des KSFV
Seniorenangeln - 12. Juni 2010 am Goldmoor
Teilnehmer: 17 Angler aus 5 Vereinen (Kappeln, Jübek, Bredstedt, Schleswig, Flensburg)
Beim Treffen am Goldmoor fing es an zu regnen, so dass wir für das Angeln schon schlimmes Wetter befürchteten. Doch der starke Wind hat den Schauer bald vertrieben und die Sonne kam immer wieder einmal hervor, um alles wieder aufzuwärmen. Diese Wärme hat dann auch den Schlangen gefallen, die aus den Löchern hervorkrochen und sich sonnten. Bei Karl-Martin hat sich eine Ringelnatter im Abstand von 10 cm an den Gummistiefeln vorbei geschlängelt. Doch diese Tiere sind harmlos und so gab es auch keine Probleme.
Das Angeln fand in lockerer Runde statt. Von den 17 Teilnehmern hatten leider 4 Mann keinen Fang. Die anderen haben insgesamt 8.355 Gramm gefangen. Mit 1.790 Gramm hatte Andreas Petersen aus Bredstedt den größten Gesamtfang und konnte den Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Er hatte auch die einzige Schleie des Tages am Haken, die mit 760 Gramm auch nicht ganz klein war. Dieser Fisch sicherte ihm den Wanderpokal für den kapitalsten Edelfisch.
Ab diesem Jahr gibt es auch Wanderpokale für den kapitalsten Friedfisch und kapitalsten Raubfisch. Der Raubfischpokal konnte mangels Fisch nicht vergeben werden, den Friedfischpokal hat sich Carl-Martin Nicolaysen gesichert. Auch als ältester Teilnehmer wurde er geehrt. Der Fänger mit dem mickrigsten Fang war diesmal Peter Wrobel aus Kappeln. Dieser Fisch zu 60 Gramm brachte ihm eine Salatgurke ein, die er unter dem Gelächter der anderen Teilnehmer entgegennehmen musste.
Ein großer Dank geht an Björn Hansen vom Jübecker Verein. Eigentlich hatte er eine Einladung zu einer Taufe. Mangels Vertreter kam er dann doch, um sein Ehrenamt wahrzunehmen und die Kreisverbands-Senioren zu betreuen.
Achim Czech
Ein weiterer weißer Fleck von der Landkarte getilgt!
Nach einigen Monaten der Vorbereitung konnte jetzt ein Vorbereitungskurs für die Fischereischeinprüfung in Süderbrarup erfolgreich abgeschlossen werden. Der Koordinator für die Fischereischeinprüfung im KSFV Schleswig-Flensburg hatte schon vor Jahren Süderbrarup als Austragungsort für derartige Lehrgänge ins Auge gefasst.
Die umfangreichen Beziehungen des Vorsitzenden zu den Volkshochschulen haben sich auch in Süderbrarup positiv ausgewirkt. Ohne viel bürokratischen Aufwand erklärte sich die AVHS Süderbrarup bereit, einen solchen Lehrgang mit ins Programm zu nehmen und geeignete Schulungsräume im Feuerwehrgerätehaus zur Verfügung zu stellen. Auf Anhieb meldeten sich 38 Teilnehmer an; bei weitem mehr, als auch bei optimistischer Einschätzung erwartet werden konnten.
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Neben dem Vorsitzenden Bernd Stracke als Lehrgangsleiter wirkten als Dozenten mit: Armin Marx aus Esperstoft, Nico Petersen aus Silberstedt und Wolfgang Witt aus Brodersby/Schwansen. Die Prüfung des Lehrgangs fand am 05. Juni 2010 in Süderbrarup statt. Alle Teilnehmer erreichten das Prüfungsziel und werden demnächst im Besitz des Fischereischeins sein. Mit der Geschäftsführerin der AVHS wurde verabredet, dass auch in den Folgejahren in Süderbrarup Lehrgänge durchgeführt werden.
Bernd Stracke
Vorsitzender KSFV SL-FL
Helga Wohlert-Paulsen nimmt Abschied von ihrem ASV Jübek und der Geschäftsstelle in Bollingstedt
Helga lud ein und alle kamen! Sogar der Präsident des Landessportfischerverbandes Peter Heldt und der Vorsitzende des Kreissportfischerverbandes Bernd Stracke ließen es sich nicht nehmen, an der von Helga organisierten Abschiedsfeier im Rahmen der Vereinsleitung des ASV Jübek teilzunehmen.
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Sehr zum Bedauern der Vereinsleitung und der Vereinsmitglieder des ASV Jübek muss Helga zum Ablauf dieses Monats ihre Nebentätigkeit beim Verein einstellen, da sich diese mit ihrer neuen beruflichen Herausforderung nicht vereinbaren lässt. Damit verbunden ist natürlich auch die Einstellung ihrer Tätigkeit für die Geschäftsstelle des Kreissportfischerverbandes.
Es sind jetzt 10 Jahre her, dass Helga dem Wunsch des 2. Vorsitzenden zur Mitarbeit in der neu eingerichteten Geschäftsstelle in Bollingstedt gefolgt ist. Ein wahrer Glücksfall für den Verein! In nur kurzer Phase der Einarbeitung gelang es Helga, sich mit allen Facetten der Verwaltung eines großen Angelfischereivereines vertraut zu machen. Sie entwickelte sich zur „guten Seele des Vereins“. Für jeden hatte sie ein offenes Ohr und war immer mit guten Ratschlägen zur Stelle. Helga war nicht nur zuverlässige Mitarbeiterin im Büro, sie war Mädchen für alles im wahrsten und positiven Sinne des Wortes. Nicht umsonst brachte der Vorstandsvorsitzende des Vereins Helmut Rudolph in seinen Abschiedsworten zum Ausdruck, dass gerade Helga einen großen Anteil an der Entwicklung des Vereines zu einem der größten im Lande hat.
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Nicht minder positiv war die Bemerkung des Präsidenten des Landessportfischerverbandes in seiner Abschiedsrede: „Von Deiner Sorte brauchen wir ein paar mehr in unserer Organisation! Ich könnte Dich auch in Kiel gut gebrauchen!“
Der Geschäftsstellenleiter Heinz Hansen überreichte einen Blumenstrauß und bedankte sich für zehn Jahre bester Zusammenarbeit.
Sichtlich bewegt bedankte sich Helga Wohlert-Paulsen für die zahlreichen Redebeiträge und die vielen Aufmerksamkeiten anlässlich ihrer Verabschiedung. Sie lud alle Gäste zu einem Abendessen ein
Die Nachfolge von Helga im Büro der Geschäftsstelle tritt Sonja Nissen an. Sie hat als Vertreterin von Helga bereits einige Erfahrungen sammeln können.
Bernd Stracke
Jahreshauptversammlung des Landessportfischerverbandes Schleswig-Holstein am 11. April 2010 in Neumünster
Auf der Verbandsversammlung wurde unser 1. Vorsitzender Bernd Stracke mit der silbernen Ehrenmedaille des Verbandes Deutscher Sportfischer ausgezeichnet. Aus seinen vielfältigen Tätigkeiten für die Sportfischerei, hob der Präsident des Landesverbandes Peter Heldt in seiner Laudatio besonders, Bernds langjährigen Einsatz in der Fischereischeinausbildung, die Erarbeitung des Leitfadens zur Vorbereitung auf die Fischereischeinprüfung und den Aufbau einer Geschäftstelle für seinen Heimatverein ASV Jübek, hervor.
Einen interessanten Sachstandsbericht über die Aal-Fischerei in der EU legte Frau Ulrike Rodust vor. Sie ist Mitglied im Europäischen Parlament und sitzt dort im Fischereiausschuss.
Frau Rodust stellte die „Verordnung mit Maßnahmen zur Wiederauffüllung des Bestands des Europäischen Aals“ vor. Diese Verordnung sieht unter anderem vor, Bedingungen zu schaffen, damit 40 % der Masse an Blankaalen zum Laichen abwandern können, die auch abgewandert wären, wenn keine menschlichen Einflüsse auf den Bestand einwirken würden.
Hauptursache für den dramatischen Rückgang des Aalbestandes sind der Export der aufsteigenden Glasaale nach Asien, die Verarbeitung zu Fischdelikatessen in Spanien und Frankreich, der Fraßdruck durch den Kormoran und die Tötung der Blankaale in Wasserkraftanlagen.
Deshalb ist ein weiteres Ziel der EU-Verordnung, dass bis 2013 etwa 60% des Glasaalaufkommens für Besatzmaßnahmen bereit steht.
Um diese Ziele zu erreichen, sind die Mitgliedsstaaten aufgefordert Aalbewirtschaftungspläne zu erstellen.
Die schleswig-holsteinischen Aalbewirtschaftungspläne stellte dann der Fischereireferent im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Herr Martin Momme vor. Er berichtete, dass man im Schlei-Trave-Gebiet nicht mehr mit einem natürlichen Glasaalaufstieg rechnet. In der Eider soll eine Fangstation für das Monitoring eingerichtet werden und man will die Gefährdung der Aale durch die Schöpfwerke untersuchen. Außerdem soll im gesamten Gebiet die Durchwanderbarkeit von Querbauwerken verbessert werden. Mit der neuen Binnenfischereiordnung wird das Schonmaß des Aales auf 45 cm erhöht.
Auch der Fachvortrag des Fischereibiologen des LSFV Martin Purps über die Fischereiberatung in Schleswig-Holstein war sehr interessant. So gehört die fachliche Beratung der Fischereiausübungsberechtigten und der Informations- und Datenaustausch mit dem Land und dem LSFV zu seiner Arbeit. Er bietet Unterstützung bei der Erstellung von Hegeplänen an, begleitet das Fischmonitoring im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinien, wertet Besatz- und Fangstatistiken aus und vieles mehr. Als praktisches Beispiel erläuterte Herr Purps, wie es zu den Fischsterben im Winter kam und welche Möglichkeiten es gibt diese zu reduzieren.
Zum Schluss der Versammlung kündigte unser Verbandspräsident Peter Held Seminare zu den Themen Vereinsgeschäftsstellen und Mitgliederschwund an.
Leider besuchten aus unserem Kreisverband nur die Vereine aus Bredstedt, Jübek und Tetenhusen diese informative Versammlung.
Fischereischeinlehrgang in Böklund
“Hier wurde gute Ausbildung geleistet”, so die Worte des Prüfungsvorsitzenden Egon Giese aus Kappeln nach Bekanntgabe der Auswertung der Prüfungsbögen. Alle 18 Teilnehmer bestanden die Prüfung, darunter sechs Absolventen mit voller Punktzahl.
Der Kursus fand in der Auenwaldschule in Böklund statt. Er wurde initiiert vom Kreissportfischerverband in Zusammenarbeit mit der Amtsvolkshochschule Südangeln.
Als Ausbilder waren tätig: Herbert Schwanen, Friedrich Bernt, beide vom ASV Schleswig und Armin Marx, Rolf Jung und Bernd Stracke vom ASV Jübek. Für die Leitung des Lehrgangs zeichnete Bernd Stracke verantwortlich.
Bernd Stracke Vorsitzender Kreissportfischerverband
Verbandsversammlung am 20. März 2010 in der Gaststätte Sportlerheim Husby
Fotos der Veranstaltung könnt Ihr HIER einsehen.
Auf Wunsch des Angelvereins Husby fand die erste Verbandsversammlung unter der Leitung des neuen Vorsitzenden des Vorstandes Bernd Stracke in Husby statt. Die erste Änderung der neuen Verbandsführung bestand darin, den vorher üblichen Tagungstag von Sonntag auf Samstag zu verlegen. Die hohe Anzahl von 35 teilnehmenden Delegierten aus 13 Vereinen spricht durchaus für den Erfolg dieser Maßnahme.
Der Verbandsvorsitzende konnte als Ehrengäste den Landesverbandsvizepräsidenten Rüdiger Neukamm und den stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Husby, Herrn Meins, herzlich begrüßen. Herr Pütjer war als Berichterstatter des shz erschienen.
Den Reigen der Grußworte eröffnete Lothar Pult vom ASV Husby. Er stellte den Verein vor und bedankte sich ausdrücklich bei den befreundeten Vereinen, die ihre Gewässer uneigennützig auch den Mitgliedern des ASV Husby zur Verfügung stellten. Bürgermeister Meins würdigte das ehrenamtliche Engagement in der Angelfischereiorganisation und besonders die erfolgreiche Jugendarbeit. Rüdiger Neukamm überbrachte die Grüße des Präsidiums des Landesverbandes und gab Einblick in die zu erwartenden Änderungen im Fischereirecht.
Der Rechenschaftsbericht des Vorstandes erstreckte sich über alle Sparten. Der Vorsitzende erwähnte die besonderen Verdienste des KSFV in allen Bereichen der Fischereischeinausbildung. Eine besondere Ehre für den Verbandsvorsitzenden bedeutete die Teilnahme an der Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden des SAV Bredstedt Carl-Martin Nicolaysen.
Die Gesamtmitgliedszahlen im KSFV sind in den letzten 15 Jahren mit ca. 3.800 nahezu konstant geblieben.
Über die Fischereischeinausbildung berichtete umfassend Klaus-Peter Köhler. Im Jahre 2009 wurden 21 Lehrgänge im Verbandsgebiet durchgeführt. Neuer Austragungsort Norderstapel und nach einigen Jahren der Abstinenz auch wieder Eckernförde. Innerhalb des Ausbilderteams ist jedoch eine Überalterung festzustellen. Es werden dringende jüngere Leute gesucht, die sich als Ausbilder betätigen möchten.
Sportwart und Jugendwart erstatteten Bericht über die Gemeinschaftsveranstaltungen im vergangenen Jahr und nahmen auch die Auszeichnungen vor. Joachim Schernek-Czech legte die Veranstaltungsorte für dieses Jahr fest und bat die Delegierten um rege Beteiligung.
Einen interessanten Einblick in statistische Auswertungen der Besuche unserer Internetseite gab der Web-Master Uli Zimmermann.
Nach Auskunft des Schatzmeisters Lutz Wilke sind die Finanzen des Kreisverbandes bestens geordnet. Im Berichtsjahr konnte ein Überschuss von fast 800,00€ erwirtschaftet werden. Dieser Betrag wird in voller Höhe den Rücklagen zugeführt.
Eine geordnete und übersichtliche Kassenführung bestätigten die Revisoren Sönke Hansen und Hans Ahrens. Die Entlastung des Gesamtvorstandes erfolgte daher auch einstimmig. Da die amtierenden Revisoren gemäß Satzung in diesem Jahr ausscheiden müssen, wählte die Verbandsversammlung Monika Zimmermann aus Erfde und Lothar Pult aus Husby für die nächsten zwei Jahren zu Revisoren.
Als besonders angenehme Aufgabe bezeichnete der Vorsitzende die Ehrung verdienter Angelfischer im Bereich des Verbandes. Mit dem Silbernen Verbandsehrenzeichen wurden ausgezeichnet: Gerd Zahnow, Werner Hinrichs und Peter Beckmann. Das Goldene Verbandsehrenzeichen erhielten Karl-Heinz Loop, Klaus-Peter Köhler und Carlo Betz.
Den Abschluss der Tagesordnung bildete der Fachvortrag des Biologen Rüdiger Neukamm über die Zukunft der Aalfischerei. Rüdiger Neukamm verstand es ausgezeichnet, die Situation beim Aal zu beschreiben, die EU-Maßnahmen zur Stützung der Aale aufzuzeigen. Seine persönliche Prognose über die zu erwartenden Beschlüsse der EU-Kommission war durchaus zuversichtlich: Den Aal wird es auch in Zukunft geben und er wird auch künftig gefangen werden dürfen! Für den überaus interessanten Vortrag bedankte sich der Vorsitzende bei Rüdiger Neukamm und überreichte ihm ein Buchgeschenk.
Der Vorsitzende bedankte sich bei den Delegierten für den angenehmen und fairen Ablauf der Versammlung und beendete den offiziellen Teil um 18.30 Uhr.
Den Abschluss der Verbandsversammlung bildete ein gemeinsames Abendessen.
Bernd Stracke Vorsitzender des Vorstands
Fotos der Veranstaltung könnt Ihr HIER einsehen.
Carl-Martin Nicolaysen gibt den Vorsitz des SAV Bredstedt in jüngere Hände
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Nach 35 Jahren Vorsitz im SAV Bredstedt nimmt Carl-Martin Nicolaysen nunmehr seinen verdienten Abschied
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Einer der ganz Großen in der Angelfischereiorganisation hat nach fast 50 Jahren der Zugehörigkeit seinen Abschied genommen. In der gestrigen Jahreshauptversammlung des SAV Bredstedt stand Carl-Martin Nicolaysen nach 35 Jahren des ununterbrochenen Vorsitzes für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung den bisherigen 2. Vorsitzenden Sportfreund Wolfgang Mohn.
Viele Ehrengäste, darunter der Bürgermeister der Stadt Bredstedt, der Präsident des Landessportfischerverbandes und der Vorsitzende des Kreissportfischerverbandes sowie Vertreter der Presse waren geladen, um Carl-Martin bei der Leitung seiner letzten Versammlung zu begleiten. In sehr bewegenden Grußworten wurden durch die Ehrengäste die besonderen Verdienste von Carl-Martin für den SAV Bredstedt im Besonderen aber auch für die Verbandsorganisation im Allgemeinen gewürdigt. Peter Heldt machte in seinen Grußworten das überregionale Wirken von Carl-Martin als langjährigem LV-Vizepräsidenten deutlich. Der Zeitpunkt für Deinen Rücktritt ist gut gewählt, so der Vorsitzende des Kreisverbandes, es gibt Menschen, die traurig über Dein Ausscheiden sind. Der Bürgermeister der Stadt Bredstedt hatte zuvor in seinen Worten die Bedeutung des Ehrenamtes hervorgehoben und die organisierte Angelfischerei als festen Bestandteil einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung herausgestellt.
Durch die Mitgliederversammlung des SAV Bredstedt wurde Carl-Martin Nicolaysen zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Eine Auszeichnung, die dieser großen Persönlichkeit in der Angelfischereiorganisation gerecht wird.
Bernd Stracke
Vorsitzender des Vorstandes des Kreissportfischerverbandes Schleswig-Flensburg e.V.
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